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Annegret Kramp-Karrenbauer besucht den Campus

Annegret Kramp-Karrenbauer besucht den Campus

Annegret Kramp-Karrenbauer wünscht den neuen Sterbebegleiterinnen, die sich in Wilhelmsburg engagieren wollen, alles Gute für ihr Ehrenamt.
Der Kinderchor der Wilhelmsburger St. Bonifatiusschule brachte im Kirchengebäude ein Ständchen. Fotos: Judith Stieß

Hamburg. “Es ist beeindruckend zu sehen, wie die Menschen im Stadtteil Wilhelmsburg die Dinge selbst in die Hand nehmen.” Außergewöhnlicher Besuch: Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesvorsitzende der CDU, machte am 18. Januar im Rahmen ihres Hamburg-Aufenthaltes Station am neu entstehenden Malteser Campus in Wilhelmsburg. 
"Dieser Campus atmet den Geist des aktiven Miteinanders,” so die Ministerin. Zuvor hatte sie sich von Verena Hölken aus dem Bundesvorstand des Malteser Hilfsdienstes das Konzept des Malteser Campus erläutern lassen, der genau das erreichen will: ein aktives Miteinander. Hier sollen neben dem bereits bestehenden Altenhilfe-Angebot zukünftig u.a. eine kultursensible Seniorenarbeit, eine interkulturelle Malteser Elternküche, ein breit gefächertes Erste-Hilfe-Kursangebot sowie bedarfsgerechte berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten entstehen. Dazu wurde 2014 die St. Maximilian Kolbe-Kirche vor dem Abriss bewahrt und wird nun Teil eines interkulturellen Konzeptes für die Menschen im Stadtteil. Bereits gestartet ist am Campus die Malteser Hospizarbeit: Ehrenamtliche Sterbebegleiter wurden hier ausgebildet, um in Wilhelmsburg Menschen in der letzten Lebensphase zu unterstützen. 
Und so passte der Besuch Annegret Kramp-Karrenbauers terminlich perfekt, denn am 18. Januar beendete bereits eine zweite Gruppe ihren Schulungskurs "Sterbende begleiten lernen", deren Absolventen ihre Zertifikate gern aus den Händen der Ministerin entgegennahmen. Für ihr ehrenamtliches Engagement im Stadtteil erhielten sie von ihr Zuspruch und gute Wünsche. Und so stellt die Hospizarbeit in Wilhelmsburg einen ersten Meilenstein dar auf dem Weg hin zu einem quartiersbezogenen interkulturellen Zentrum zwischen Generationen unterschiedlicher Herkunft. "Das ist ein hohes Ziel, was wir hier haben und mit Freude erfüllen," betonte Verena Hölken und verband mit dieser positiven Sicht auf die weiteren Planungsschritte und das Voranschreiten der Umbauarbeiten des Kirchengebäudes auch einen Dank in Richtung des Bundesbauministeriums, das dieses Modellprojekt finanziell unterstützt und fördert.